Whalesharks and sandflies

Seven years ago, we came to Koh Phangan and decided to become certified divers. On our third open water dive at famous sail rock (some say it is the best diving site in the gulf of Thailand) we saw the biggest fish on earth: Some of you might remember my e-mail titled “We saw the whaleshark!”. After this rare sight, our diving instructor only saw three of them in more than 2000 dives, we could have stopped our hobby. Aparently we didn’t, since there is much more to see under the surface than big fish.

Seven years later, a short while ago, we came back to Koh Phangan (Thong Nai Pan Yai) to relax on the beach for a couple of days. Since we were on the island, we could not overcome the temptation to go back to sail rock, where our diving career begun. And now guess what happened: We saw a whaleshark, again! One could think they are swimming around like snappers, but they aren’t. Compared to our first sighting seven years ago, there was a big difference: One of our fellow divers had a (mask) camera with him*:

Apart from big fish, unfortunately Thong Nai Pan Yai beach also hosts some small insects: nasty sandflies (some of you might remember that we encountered them before, althought different species). Their stings are really bad and itch for days. Desperately as we were, we searched the internet and did our own experiments to fight those little beasts. In case you are suffering from them as well, we are now experts in anti sandfly strategies.

Overall, we still had a nice stay on Koh Phangan: Relaxing on the beach, swimming in the small bay and at night in bioluminescent algae or plankton, enjoying good thai food, exploring the jungle hills around here where one meter lizards live and planning our further trip. Next destination: Laos. Last but not least: It was a nice epilogue after Myanmar, since we almost felt that we didn’t leave the country at all. Everywere we saw longhis (skirts worn by men) and thanaka (the traditional burmese make-up). Simple explanation: More and more service personnel on the island is actually from this country.

* Thanks, Chris.

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Besorgungen in Bangkok

In Bangkok lässt sich so ziemlich alles organisieren, was nötig, hilfreich oder möglich ist. In unserem Fall: Ein Visum für Myanmar (früher Burma). Wir haben uns vorher schlau gemacht und alle notwendigen Dokumente besorgt. Da die Botschaft letzte Woche wegen Feiertagen geschlossen war, erwarten wir einen entsprechenden Andrang und brechen früh auf. Die Visa-Abteilung der Botschaft ist von 9:00 bis 12:00 geöffnet und wir kommen um 8:00 an (durch die Rush hour von Bangkok). Das Thermometer steht irgendwo zwischen 35 und 40 Grad, wir sind in der heissen Jahreszeit unterwegs. Vor uns in der Reihe stehen geschätzte 80 Personen, hinter uns mindestens ebenso viele. Es geht langsam voran. Zweieinhalb Stunden später um 10:30 stehen wir endlich vor dem Schalter und geben unsere Visumsanträge ab. “Sorry, we cannot accept this application. This is not a real photo, only a paper copy.” schnauzt uns die Botschaftsangestellte an. Einen Moment lang fällt das Herz in die Hose. Wir gehen die Optionen durch: Jemand bleibt in der Schlange und der andere rennt zum nächsten Photo Shop? Wir kommen morgen nochmal? Nein. Wir lächeln freundlich, spielen die armen Unwissenden und werfen allen Charme in die Runde, den wir unter diesen Umständen aufbringen können. “Okay, we make an exception. But next time, you bring a real photo.” Geschafft! Wir verlassen die Botschaft und gehen zusammen mögliche Ablehnungsgründe für das Visum durch: Falsches Photo, zurzeit arbeitslos, Anwalt (der aber im Fach Grundrechte nicht so gut aufgepasst hat und bis jetzt nur für gewinnorientierte Firmen gearbeitet hat, die nichts mit Rechten von ethnischen Minderheiten am Hut haben).

Wir verkürzen die Wartezeit mit einem Besuch bei der Thailand Post, da wir unser Outdoor Material heimschicken wollen. Zelt, Mätteli, Schlafsack etc. sind nicht südostasientauglich. Wir malen uns bereits erste Worst Case Scenarios aus, werden jedoch positiv überrascht: Die Postangestellten sind überaus hilfsbereit, freundlich und professionell. Nach 20 Minuten haben wir 10 Kilo Material verpackt, die benötigten Dokumente ausgefüllt und alles zum Versand abgegeben. Das Paket wird in ca. zwei Monaten in der Schweiz ankommen. Und wir reisen endlich mit leichtem Gepäck.

Gleicher Tag 15:30: Wir stehen wieder vor der Botschaft und wollen unser Visum abholen. In der Reihe erfahren wir, dass es am Morgen nicht alle bis zum Schalter geschafft haben und es entsprechende Szenen gab. Wir stellen uns nun auf kurze Wartezeiten ein, es geht jedoch viel zäher voran als am Morgen, obwohl nur etwa halb so viele Leute in der Schlange stehen. Endlich hat sich die Reihe soweit bewegt, dass wir im Visa-Gebäude Schutz vor der brennenden Sonne finden. Leider müssen wir erfahren, dass die Klimaanlage am Morgen zusammengebrochen ist. Der Schweiss fliesst in Bächen, die Reihe geht jedoch keinen Zentimeter vorwärts. Wir befürchten, dass in diesem engen und stickigen Barrackencontainer bald die ersten Leute kollabieren. Irgendeinmal bringt jemand die AC zum laufen (nota bene auf 34 Grad eingestellt, was aber dennoch merkliche Kühlung bringt). Nach einer Stunde, kurz vor der Schliessung des Schalters, haben wir es endlich nach vorne geschafft.

Visum granted! Das stickige und heisse Klima in der Botschaft lädt noch nicht zu Freudensprüngen ein. Nach ein paar Schritten an der frischen Luft (naja, Bangkok leidet ziemlich arg unter Smog), realisieren wir endlich, dass unsere Tagesmission erfüllt ist. Zur Feier des Tages lassen wir den Abend auf der Dachterrassenbar eines Luxushotels ausklingen. Die verbleibenden Tage nutzen wir noch für einen Thai-Kochkurs, Shopping und Sightseeing.